Eltern und Lehrer als Partner

Am 13. und 14. Oktober 2017 fand im E-Bau es Klettgau Gymnasiums ein Seminar der Elternstiftung statt. Dem Engagement von Frau Stieber als Elternbeirätin war es zu verdanken, dass die Diplompsychologin Frau Maria Konrad-Warlo als Referentin gewonnen werden konnte und an zwei Tagen durch das Thema „Kommunikation und Umgang mit Konflikten“ geführt hat.

Diese Schulung wurde bei der Eltern- und Lehrerschaft beworben und insgesamt 12 Eltern und LehrerInnen hatten den Mut, sich gemeinsam dem Thema und der Zusammenarbeit zu stellen. Mut auch deshalb, weil neben einführenden Elementen in die Kommunikation, die viel Spaß gemacht haben und kurzweilig waren, es auch sehr intensiv und emotional in den angeleiteten Rollenspielen wurde. Der Offenheit vonseiten der teilnehmenden Eltern und Lehrer war es zu verdanken, dass eine sehr angenehme, aber auch intensive und effektive Atmosphäre möglich war. Während draußen ein wunderschöner Altweibersommer den Tag verschönerte, rauchten drinnen die Köpfe bei der Beschäftigung mit möglichen und tatsächlichen Konfliktsituationen, die von allen Seiten beleuchtet wurden und mit Perspektivwechsel für Erkenntnisse auf beiden Seiten sorgten. Am Freitag wurde in die Grundlagen der Kommunikation eingeführt und es wurden Übungen zum aktiven Zuhören und Ich-Botschaften bereitgestellt. Im zweiten Schritt konnte geklärt werden, was überhaupt Konflikte sind und wie sich Elternvertreter verhalten sollten und können, wenn verschiedene Konfliktsituationen an sie herangetragen werden. Als sehr hilfreich wurde die Anleitung empfunden, wie man sich auf Konfliktgespräche vorbereiten kann und dies wurde am folgenden Tag in verschiedenen Rollenspielen immer wieder aufgegriffen. Obwohl Rollenspiele durchaus eine Methode sind, die die TeilnehmerInnen durchaus als unangenehm empfinden, haben sich alle darauf eingelassen und den Erkenntniswert konnte anschließend jeder bezeugen, da die Theorie zumindest im Ansatz dadurch erfahrbar und nachvollziehbar wurde.
Neben dem ganzen theoretischen Input kam auch der leibliche Input  nicht zu kurz und Frau Stieber hatte für ein vielfältiges „Buffet“ gesorgt, was durchaus eine angenehme Willkommensatmosphäre erzeugte.

Regina Goeres