Schulentwicklung - Perspektiven am KGT

Perspektiven der Weiterentwicklung

Das Klettgau-Gymnasium bildet wie alle Schulen kein starres System, sondern ist ein in einem ständigen Wandlungsprozess begriffener Ort der Veränderung. Hier sollen nicht alle "Baustellen" der Schulentwicklung dargestellt werden, einige Beispiele mögen die Wandlung des Schulalltages verdeutlichen.

Die Ganztagesschule

Das Konzept der offenen Ganztagesschule ist in einem ständigen Verbesserungsprozess begriffen: Die Öffnungszeiten der Bibliotheken wurden verlängert, das AG-Angebot konnte deutlich ausgeweitet werden, ein breites Förderangebot (s.u.) wird für die Klassen 5,6, und 10 angeboten, die Hausaufgabenbetreuung bietet an vier Tagen in der Woche eine zuverlässige Hilfe beim Lernen, eine klare Nachmittagsstruktur bietet Planungssicherheit und Zuverlässigkeit. Die Mensa wird nach wie vor von sehr vielen Schülerinnen angenommen, nicht nur zum Essen, auch als beliebter Aufenthaltsort in Freistunden. Das Spielangebot für die Mittagszeit wurde ausgeweitet.

Fü die nächsten Jahre haben wir uns vorgenommen eine noch bessere Koordination der Förder- und AG-Angebote zu bewerkstelligen, eine Arbeitsgruppe widmet sich dem Thema.

Das Methodencurriculum

Die Methodenkompetenz von Schülern zählt nach den für G8 geltenden Bildungsstandards zu den Schlüsselkompetenzen. Ziel der pädagogischen Arbeit einer Schule soll es sein, die Eigenständigkeit und das selbstständige Arbeiten von Schülern durch die Anwendung geeigneter Unterrichtsmethoden zu fördern. Weiterhin sollen sie auch im Umgang bestimmter Präsentationsmethoden geschult werden, die u. a. die sinnvolle Anwendung neuer Medien und Techniken ermöglicht.

Das Klettgau-Gymnasium will mit einem eigenen Curriculum die Methodenkompetenz der Schülerinnen und Schüler fördern und stärken. Schon von Klasse 5 an sollen systematisch bestimmte Verfahren und Methoden vorgestellt und geübt werden. Ziel ist es dabei, dass alle Fachschaften der Schule in diesen Prozess mit eingebunden sind und ein fächerübergreifender Dialog beginnt.

Momentan wird am KGT ein Konzept ausgearbeitet, das verschiedene Ideen und Überlegungen einzelner Fächer beinhaltet und als Diskussiongrundlage zu verstehen ist. Idee ist, dass Methoden, die sich für bestimmte Fächer anbieten, dort gezielt im Fachunterricht erarbeitet und geübt werden. Mit dem Methodencurriculum wird auch die Erwartung an die Schülerinnen und Schüler verbunden, dass sie künftig besser in der Lage sind, die erforderlichen GFS bzw. Präsentationen überzeugender und selbstsicherer vorzutragen.

Wichtig: Auch das Methodencurriculum besitzt Prozesscharakter. Es wird sich im Laufe seiner Umsetzung konzeptionell und inhaltlich stets verändern.

Das Schulcurriculum

Im Zuge der Einführung des Bildungsplanes 2016 wird das gesamte Schulcurriculum aller Fächer neu erarbeitet, dabei werden weiterführende und vertiefende Inhalte des Lehrplanes von den Fachschaften diskutiert und festgelegt, bis zu 25% der Lehrinhalte können von den Schulen selbst bestimmt werden.

Didaktik und Lernformen

Die Fachschaften diskutieren Möglichkeiten, motivierende und individualisierte Lernformen zu stärken. Ziel ist es, die Unterrichtsqualität wo möglich zu verbessern, ohne Effizienzverluste zu erleiden.

Schulordnung

Die Schulordnung ist nach 5 Jahren Bestand teilweise obolet, drängendstes Problem ist der Gebrauch von Smartphones im Schulalltag. Arbeitsgruppen  aus Schülern, Eltern und Lehrern haben Vorschläge für eine Neuregelung erarbeitet, ein Treffen im Januar 2017 erbrachte erste Erkenntnisse. Nach Rücksprache mit den Gremien wird im April ein gemeinsamer Entwurf für eine Neuregelung erstellt, der bis zum Schuljahresende 2016/17 von allen Gremien verabschiedet sein soll und zum Neuen Schuljahr in Kraft treten kann.

Hausaufgaben

Seit Einführung G8 ist die Belastung der Schülerinnen und Schüler ein Dauerthema: Um die Belastung zu reduzieren beschloss das Kollegium des KGT, die Hausaufgaben in den Nebenfächern abzuschaffen. Diese Regelung wird seit Längerem kontrovers diskutiert, viele Eltern und Lehrer sind der Meinung, dass es zu wenig Hausaufgaben gibt. Eine interne Evaluation (Umfragen bei Eltern und Lehrkräften) legen uns nahe, eine neue Hausaufgabenregelung zu beschließen, die noch im Schuljahr 2016/17 verabschiedet werden kann.

 

 

 
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