Ausbildungsbotschafter am KGT

Die Klasse 8c trifft auf das Handwerk

Am Montag, 21. Oktober, besuchten zwei Vertreter der Handwerkskammer Konstanz die Klasse 8c im Rahmen des Unterrichtsfachs WBS (Wirtschafts- Berufs- und Studienorientierung) http://www.kgt.de/index.php/unterricht/unterr/1017-das-fach-wbs-stellt-sich-vor  bei Frau Hirt. Die Augenoptikermeisterin Julia Kuppel und der Auszubildende Abraham Tammo gaben uns einen Einblick in die verschiedenen Handwerksberufe.

 

(Foto: Anna Hirt)

Zunächst stellte Julia Kuppel einige Handwerksberufe vor, die Aufstiegsmöglichkeiten und sprach von der „rosigen“ Zukunft des Handwerks. Die häufigsten Ausbildungsberufe sind: Elektriker/in, Friseur/in, Maler/in, Schreiner/in, KFZ Mechaniker/in und Fachverkäufer/in. Es gibt auch viele Leistungswettbewerbe, mit denen man die Karriere voranbringen, Stipendien gewinnen kann und bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt hat.

Um den richtigen Beruf zu finden, sollte man sich viele Informationen einholen, sich fragen, wo die eigenen Stärken sind und Kontakt mit Leuten aufnehmen, die schon im Berufsleben stehen. Außerdem sei es wichtig viel Praktika und Erfahrungen zu sammeln.

Die Voraussetzungen im Handwerk sind: Interesse und Motivation; Teamfähigkeit; technisches Geschick; gute Organisationsfähigkeit im Alltag, Belastbarkeit, selbständiges Arbeiten, und eigene Lösungen und Vorschläge bringen. Es gibt allerdings auch Nachteile im Handwerk, denn z. B. sind die Arbeitszeiten nicht immer günstig und man verdient nicht so viel Geld, was aber auch auf den Beruf ankommt. Außerdem verdienen Frauen meist weniger als Männer.

Im Anschluss berichtete uns Tammo über seine Ausbildung. Er erläuterte auch, wie er zu seiner Ausbildungsstelle kam. Im weiteren Verlauf erklärte er uns die Rechte und Pflichten eines Auszubildenden und des Arbeitgebers.

Ich denke, dass das duale Handwerk zwar traditionell, aber trotzdem modern ist. Außerdem ist es sehr hilfreich für Menschen und extrem wichtig für unsere deutsche Wirtschaft.Da Deutschland über keine weitreichenden Bodenschätze verfügt, wie z.B. Brasilien, Russland oder die USA, sind wir in Deutschland auf das Handwerk angewiesen. Jahrzehnte hat uns der Ruf unserer Handwerkskunst zu einer der erfolgreichsten Wirtschaftsnationen gemacht. „Made in Germany“ist weltweit ein Begriff und war lange Zeit stärker als jeder Markenname.

Mia und Noa Mutzke

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