Dichterschlacht in ehemaliger Druckfabrik

Eröffnung des Poetry-Slam am 11. Januar 2013 in Basel

„Hochkarätige Poetinnen und Poeten aus der Schweiz und dem gesamten deutschsprachigen Raum liefern sich im SUD eine wilde Wortschlacht," lautete das Versprechen auf dem Flyer, der den Poetry-Slam am 11. Januar 2013 ankündigte.

Ein Poetry Slam, das ist sinngemäß ein Dichterwettstreit oder eine Dichterschlacht, bei dem verschiedene Poeten ihre selbstgeschriebenen Texte innerhalb einer bestimmten Zeit dem Publikum vortragen.

Dorthin verschlug es am 11. Januar 2013 den Deutschkurs von Frau Gromann und einen Teil des Deutschkurses von Frau Mempel. Das SUD, eine alte Druckfabrik in Basel, lud zum dritten offiziellen Poetry Slam. Mit einer Druckfabrik hat das SUD nicht mehr viel zu tun, denn es wurde zu einer beliebten Eventlocation umgebaut und besitzt heute unter anderem 2 Bars.

Besucher des Poetry-Slam 2013 in Basel

Die Poeten selbst wurden nach einem Punktesystem von eins bis zehn, von einer zufällig ausgewählten Jury, bewertet. Eins stand dafür, dass das Gedicht wohl nie hätte vorgetragen werden dürfen, während ein mit zehn Punkten bewertetes, dem Werk eines Johann Wolfgang von Goethes gleichkam.

9 Teilnehmer waren an diesem Abend angetreten, die in zwei Gruppen aufgeteilt waren. Jeweils der Gruppensieger kam direkt ins Finale, doch auch die beiden Zweitplatzierten durften die Hoffnung noch nicht aufgeben. Der Bessere von beiden durfte ebenfalls ins Finale einziehen.

Unerwartete Themen wie Hass, Drogenkonsum, Weinprobe oder Fäkalien, kombiniert mit viel Witz und Ironie unterhielten das Publikum durch den Abend.

Allerdings konnten die Schüler nicht die gesamte Veranstaltung genießen, da die schlechte Zugverbindung zwischen Basel und Waldshut sie dazu zwang, den Slam Mitte der zweiten Gruppe vorzeitig zu verlassen. Trotzdem waren sie alle positiv überrascht und so ist es auch nicht verwunderlich, dass der Poetry Slam der großen Mehrheit gut gefallen hat.

„Meiner Meinung nach hat sich der Ausflug nach Basel zum Poetry Slam auf alle Fälle gelohnt. Ich war noch nie an einem Slam und fand es sehr interessant zu sehen,  auf welche Ideen manche Menschen kommen. Von Rap bis Melancholie war alles dabei und so wurden die persönlichen Erlebnisse der Kandidaten auf unterschiedliche und witzige Weise präsentiert. Der Moderator war meiner Meinung nach auch gut und hat den Filmtrailer gut präsentiert. Schade fand ich, dass wir so früh gehen mussten“, so Jacqueline Häberle.

Text und Fotos: Nils de Jong und Patrick Klotz, K1-D6

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