Frankreichaustausch

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mit dem Collège Joseph Chassigneux

in Vinay vom

6.-13. April 2011

 

 

Mittwoch, 6. April:

Am Mittwoch, dem 6. April 2011 begann unser schon lange erwarteter Frankreichaustausch mit dem Collège Joseph Chassigneux in Vinay. Insgesamt nahmen 25 Schüler des Klettgaugymnasiums Tiengen teil; als Begleitpersonen fuhren Frau Häberle und Herr Kunzelmann mit. Um 7:45 Uhr fuhr unser Bus an der Schule ab und wir waren schon gespannt, was uns in Frankreich erwarten wird. Gegen 16 Uhr  kamen wir dann in Vinay an, wo uns unsere Austauschpartner und ihre Familien bereits mit Trinken und Kuchen erwarteten und uns freundlich empfingen. Anschließend gingen wir mit unseren Austauschschülern in ihre Familien.

Donnerstag, 7. April:

Am Donnerstag fuhren wir mit unseren Austauschpartnern in die Schule. Dort zeitgte uns der Direktor die Schule und erklärte uns die Fachräume. Danach nahmen wir in kleinen Gruppen am Unterricht teil. Das Mittagessen nahmen wir in der Schulkantine zu uns, worauf wir die Schule verließen um „ Le Grand Séchoir“ zu besuchen; ein Museum, indem uns vieles über die Walnuss, die dort häufig angebaut wird, erklärt wurde. Außerdem konnten wir selbst aus Walnüssen Öl und Kuchen zubereiten. Gegen Abend kehrten wir dann zur Schule zurück, von wo aus wir zu unseren Austauschpartnern nach Hause fuhren.

Freitag, 8. April:

Bei wunderschönem Wetter trafen wir uns am Freitag an der Schule, um in ein Gebirge zu fahren und eine Wanderung zu unternehmen. In Gruppen aufgeteilt führten uns Guides durch den Vercors und erklärten uns die Landschaft und die Natur. Nach einem Picknick brachen wir auf, um mit dem Bus nach Grenoble zu fahren. Dort angekommen, schauten wir uns die Stadt an und hatten etwas Freizeit.  Mit dem Bus fuhren wir zurück zur Schule und von dort aus in die Familien.

Samstag, 9. April & Sonntag, 10. April:

Das Wochenende verbrachten wir in den Familien, die mit uns verschiedene Aktivitäten machten wie z.B. Schlittschuhlaufen, bowlen, baden, einkaufen…

Montag, 11. April:

Am Montag Morgen ging es dann um ca. 8 Uhr von der Schule aus los,  Richtung Lyon. Nach knapp 1 ½  Stunden Fahrt kamen wir dort an. Zunächst hatten wir dann eine deutschsprachige Fremdenführerin, die uns erst die grandiose Aussicht über Lyon erklärte und mit der wir anschließend auch eine Führung durch die Kirche Fourvière machten. Danach ging es weiter zu einer römischen Ausgrabungsstätte, in der einige von uns ihre Gesangsqualitäten im antiken Theater unter Beweis stellen konnten. Weiter ging es durch die kleinen Gassen und Straßen Lyons, die teilweise sehr an das Mittelalter erinnerten. Die Führung endete an einer Kirche, in der wir noch ein sehr altes Glockenspiel bewundern durften. Da der Hunger dann doch sehr groß wurde, überquerten wir einmal den berühmten „Place Bellecour“, um in einem kleinen Park das mitgebrachte Vesper zu essen. Anschließend fuhren wir mit der Straßenbahn ins Viertel „Croix Rousse“, da dieses Viertel im Französischbuch der 5. Klasse näher beschrieben wird. Auch das „Collège Clement Marot“, das ebenfalls in unserem Buch eine große Rolle spielt, haben wir gefunden und durften es auch besichtigen. Die französischen Schüler dort waren es schon gewöhnt, dass deutsche Schüler ihre Schule besichtigen und so wurden wir dort von allen sehr nett aufgenommen. Es ging dann weiter mit der Suche des „Gros Caillou“, einem großen Stein mitten im Zentrum von Lyon. Nachdem wir auch diese „Sehenswürdigkeit“ Lyons gesehen hatten, bekamen wir noch eine Stunde Zeit, die großen Shoppingstraßen näher zu betrachten und kleine Geschenke für die Familie und Freunde zu kaufen. Um 16:30 Uhr trafen wir uns wieder am Place Bellecour um die ca. 2 Stunden lange Heimfahrt zurück nach Vinay anzutreten.

Dienstag, 12. April:
Der Dienstag Morgen begann mit einer kleinen Besprechung. Anschließend besuchten wir die Grundschule von Vinay. Da immer weniger französische Kinder Deutsch lernen wollen, sollten wir ein bisschen Werbung für unsere Sprache machen. Das hat dann auch mehr oder weniger funktioniert. Während die einen mit den französischen Kindern deutsche Lieder sangen, verzweifelten die anderen an einem französischen Test. Nach ca. 2 Stunden ging es wieder zurück zur Schule. Dort angekommen, führten wir dann in Kleingruppen Interviews mit dem Schulpersonal, also dem Surveillant, dem C.P.E., dem Documentaliste und der Schulkrankenschwester durch, bei denen man viel über das französische Schulsystem lernen konnte. Um 12 Uhr gab es für die meisten das Mittagessen in der Schulkantine. Nach einer langen Pause, die einige nutzten um Bekanntschaft mit den Franzosen zu machen, begann dann wieder der Unterricht in den verschiedenen Klassen, der bis 17 Uhr ging. Und so endete schließlich unser letzter Tag in Frankreich.

Mittwoch, 13. April:
Am Mittwoch Morgen traten wir um ca. 8:15 Uhr nach einem tränenreichen Abschied die Heimreise an. Um 14:30 Uhr kamen wir dann alle wieder wohlbehalten am KGT an.


Wir danken unseren Begleitlehrern Herrn Kunzelmann und Frau Häberle für eine lustige, spannende und aufregende Woche und freuen uns schon auf den nächsten Austausch!

Anna-Lena Götte und Elisa Held

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