Das Fach Musik stellt sich vor

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- mehr als Unterricht

Was heißt eigentlich "Musik ...

Das Schulfach "Musik" besteht aus drei ganz unterschiedlichen Bereichen, die in ganz unterschiedlicher Intensität im Unterricht vorkommen.

Dazu gehören:

  • Musik machen: singen, tanzen, spielen mit Keyboards, Boomwhackers oder mitgebrachten Instrumenten, mit Percussionsinstrumenten oder in der Bläserklasse. Wichtig ist es, Musik zu erleben und zu machen.
  • Musik hören und verstehen: Die musikalische Wahrnehmungsfähigkeit wird geschult, die musikalische Zeichensprache aktiv und passiv erlernt (die Notenschrift, die musikalischen Zeichen, später das Partiturenlesen). Aufbauend auf diesen Fähigkeiten können musikalische Zusammenhänge erfasst, Gestaltungsprinzipien verstanden und eine reflektiertere Wahrnehmung erzielt werden.
  • Über Musik nachdenken: Musik wird in ihren verschiedenen Erscheinungsformen kennen gelernt und in historischen, gesellschaftlichen und sozialen Zusammenhängen eingeordnet.

Der Reiz und die Schwierigkeit des Schulfaches Musik liegen sicherlich in dieser Vielseitigkeit:

Musik machen heißt immer auch: etwas über Musik wissen, über Musik nachdenken, in Zusammenhängen denken, üben, auf andere achten, aufeinander hören, andere Geschmäcker akzeptieren und sich mit fremder Kultur auseinander setzen.

Diesen Anspruch zu erfüllen fällt uns sicherlich nicht immer leicht: eine oder zwei Unterrichtsstunden in der Woche sind bei Weitem nicht genug.

Deshalb setzen wir auf viele außerunterrichtliche Aktivitäten: Chöre, Orchester, Jazzband, Instrumentalensembles und die Bläserklassen bieten vielen Schüler(innen) die Möglichkeit wirklich ernsthaft zu musizieren und Freude am Selbermusizieren zu finden; viele Konzerte und die Mitgestaltung von Schulfeiern zeigen wie wichtig die Musik an unserer Schule ist.

Regelmäßig arbeiten wir mit den Theater-AGs zusammen und machen richtiges Musiktheater.


Das Lehrerteam

Die Musikfachschaft am KGT ist zwar sehr klein, aber fein: Die Musiklehrer am KGT arbeiten eng zusammen. Sie helfen sich bei Veranstaltungen, organisieren gemeinsam Konzerte und Auftritte und sind füreinander da.

Herr Grupp, Frau Kuttruff (Unterstufenchor/Orchester), Herr Umrath (Mittel- und Oberstufenchor), Herr Stitz (Jazzband),

Herr Steinlein (von der Musikschule Südschwarzwald) leitet die Bläserphilharmonie, außerdem gemeinsam mit Frau Kuttruff die Bläserklasse 7.

Herr Kühner (ebenfalls von der Musikschule Südschwarzwald) leitet gemeinsam mit Herrn Stitz die Bläserklassen 5 und 6.


Die Musik-AGs

Die Musik-Arbeitsgemeinschaften am KGT sind uns aus dreierlei Gründen wichtig:

  1. Sie bieten allen Schüler(innen) eine Möglichkeit selbst zu musizieren und zu erfahren, wie reichhaltig der Erfahrungsschatz ist, den man mit Musik erwerben kann; nicht nur in musikalischer, sondern auch in persönlicher und sozialer Hinsicht.
  2. Mit den Musik-AGs bieten wir der ganzen Schule Gelegenheit, ein Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln und die Schule als einen Lebensraum zu erfahren, der über das bloße Arbeiten hinausgeht.
  3. Die praktische Musiziererfahrung ist die Grundlage jedes Musikunterrichts. Die musizierenden Schüler(innen) bilden die Basis unserer Unterrichtsarbeit bis hin zum Neigungsfach.

Das Jugendsinfonieorchester Waldshut-Tiengen ist das gemeinsame Orchester des Klettgau-Gymnasiums Tiengen (KGT), des Hochrhein-Gymnasiums Waldshut (HGW) sowie der Musikschule Südschwarzwald (MSS). Das Orchester steht allen Streichern sowie Bläsern offen. Wir proben immer montags von 15.30 Uhr bis 17 Uhr im Kornhaus in Waldshut. Unsere erste Probe ist am Montag, den 18. September 2017. Für unsere Konzertreise im Mai 2018 (08.05. bis 12.05.) zum Europäischen Musikfest der Jugend in Sneek, Niederlanden, ‚At the watergate‘, werden wir ein spannendes und abwechslungsreiches Programm einstudieren.

Willkommen sind alle Schüler, die in Streichinstrument (Geige, Bratsche, Cello) oder ein Holzblasinstrument (Querflöte, Oboe, Klarinette, Fagott) spielen.

Das Orchester probt montags von 15.30-17.00 Uhr im Kornhaus in Waldshut, für Mitfahrgelegenheiten ist gesorgt.

Der Unterstufenchor ist für Schüler(innen) der Klassen 5-7. Gesungen werden Lieder und Songs, regelmäßig gibt es aber Theater, dieses Schuljahr beginnt gleich im September mit einem ganz neuen Programm. Wir brauchen noch viele Mitsängerinnen und Mitsänger!

Die Bläserphilharmonie ist unser symphonisches Blasorchester, das wir gemeinsam mit der Musikschule Südschwarzwald für die vielen Bläser an unserer Schule anbieten. Infos zur Bläserphilharmonie kann man hier bekommen.

Die Jazzband ist eine richtige Big-Band. Infos zur Jazzband kann man auf ihrer Homepage bekommen.

Der Mittel- und Oberstufenchor singt verschiedenste Literatur. Im normalen Schulalltag viele Pop-Songs und Gospels, alle paar Jahre aber ein großes Projekt mit großen klassischen Werken. Den "Messias" von G.F. Händel, die "Carmina Burana" von C. Orff, oder  den "Elias" von F. Mendelssohn-Bartholdy gemeinsam mit dem HGWT. Im letzten Schuljahr war zum zweitn Mal das "Weihnachtsoratorium" von J. S. Bach als Singalong auf dem Programm,in diesem Jahr steht wieder einmal ein Gospel-Musical an: "Amazing Grace".

Nebenbei unterstützen wir noch Schülerrockbands an unserer Schule mit Übe- und Auftrittsmöglichkeiten.

Außerdem gibt es einen Projektchor am KGT, der sich hauptsächlich aus Eltern und einigen dem KGT wohlgesonnen Gesangsbegeisterten zusammensetzt. Der Projektchor macht eigene Projekte, zuletzt eine Aufführung  der großen Missa Solemnis von André Waignein gemeinsam mit der Stadtmusik Tiengen, oder gemeinsam mit dem Schulchor, wie beim Elias-Projekt 2010. In letzten Schuljahr führten wir wieder ein "Weihnachtsoratorium-Singalong" durch, 2019 soll mit "The armed man" von Carl Jenkins wieder ein großes Werk auf die Bühne.


 Die Bläserklassen

Um möglichst vielen Kindern einen praktischen Zugang zum Musizieren zu ermöglichen - vor allem auch solchen Kindern, die in der Grundschule noch keine Gelegenheit hatten ein Instrument zu erlernen - haben wir in Kooperation mit der Musikschule Südschwarzwald Bläserklassen eingerichtet. Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Homepage der Bläserklassen.


 Die Singklassen

Seit dem Schuljahr 2008/2009 gibt es am Klettgau-Gymnasium die Möglichkeit für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 7, sich im Rahmen ihres Musikunterrichts – analog zu den bereits länger installierten Bläserklassen – für die Singklasse zu entscheiden. Sie wählen damit ein Unterrichtsmodell, das speziell den Umgang mit ihrem ureigensten Instrument in den Vordergrund stellt: nämlich den mit der eigenen Stimme. Mehr Informationen dazu finden Sie auf der Homepage der Singklassen.


 Unsere regelmäßigen Konzerte und Auftritte

Unsere AGs geben viele Konzerte im Jahr, einige Termine sind aber immer wiederkehrend:

  • Ein Orchesterkonzert im Herbst läutet den Reigen der Auftritte ein
  • Die Weihnachtsfeier wird von allen Ensembles mitgestaltet
  • "Jazz am KGT" heißt es im März/April.
  • Beim Schwyzertag treten die Bläserklassen und der Chor auf
  • Die Bläserklassen geben eigene Konzerte im Juli
  • Die Neigungsfächer K1 und KS präsentieren sich mit kammermusikalischen Programmen
  • Ein gemeinsames Konzert aller AGs gibt es am Schuljahresende.
  • Beim Tiengener Sommer spielt die Jazzband einen langen Auftritt

Nebenbei haben noch alle Ensembles eigene Auftritte außerhalb der Schule.


 Die Bildungspläne

Im G8 werden die Lehrpläne in zweijährige Bildungsgänge zusammengefasst. Am Ende der zwei Jahre sollen Bildungsstandardsards erreicht sein, die hier formuliert sind. Die Fachschaft Musik hat die Bildungsstandards, die vom Kultusministerium vorgegeben sind erweitert und an das KGT angepasst.

Die Bildungsstandards, die vom Kultusministerium vorgegeben sind finden Sie hier:

http://www.bildung-staerkt-menschen.de/unterstuetzung/schularten/Gym/bildungsstandards


Bildungsstandards Musik Klasse 6

Kompetenzbereich 1: Musik gestalten
Grundsätzliches:

Im Vordergrund des Unterrichts in den Klassen 5 und 6 soll das praktische Musizieren, das Erleben von Musik mit Stimme, Körper und Instrument sein. Das Ziel ist zuallererst, durch unmittelbare musikalische Erfahrungen die Freude an der Musik zu wecken, zu erhalten und zu pflegen. Erste Musiziererfahrungen werden vor allem auf der Basis des grundtonbezogenen Tonraums und der regelmäßigen Pulsfolge gemacht. Eine systematisch aufbauende Vorgehensweise gewährleistet den allmählichen Erwerb musikalischer Grundkompetenzen. Das Klassenmusizieren mit verschiedenen Instrumenten und mit dem Klasseninstrument Keyboard ist wesentlicher Bestandteil des Unterrichts.
Am KGT soll in einer Bläserklasse Kindern, die normalerweise kein Instrument spielen ermöglicht werden, ein solches zu erlernen.
Das KGT arbeitet intensiv mit der Musikschule Südschwarzwald zusammen: Das gemeinsame Orchester, die gemeinsame Unterstufenband, die gemeinsame Bläserklasse und regelmäßige gemeinsame Konzerte bilden die Basis für die intensive musikalische Förderung möglichst breiter Schülerschichten. Gemeinsame Projekte mit den Vereinen am Ort und in der Region, v.a. den Chören, ermöglichen die Durchführung von anspruchsvollen und großen musikalischen Projekten.

Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über grundlegende Fähigkeiten im Umgang mit ihrer Stimme; sie

  • tragen ein Sprechstück artikuliert vor, singen mehrere traditionelle und aktuelle Lieder aus verschiedenen Themenbereichen (vgl. Liedverzeichnis) richtig in Tonhöhe und Rhythmus sowie in angemessenem Ausdruck (in der Gruppe oder im Klassenverband). Die grundlegenden Fähigkeiten im Umgang mit der Stimme sollen durch intensive stimmbildnerische Arbeit verbessert werden.
  • singen ein Repertoire von Liedern unterschiedlicher Genres, Stile und Kulturen auswendig (vgl. Liedverzeichnis)
  • singen einfache zweistimmige Lieder und Kanons (in der Gruppe oder im Klassenverband)

Das Auswendigrepertoire der Klassen wird intensiv gepflegt.


Die Schülerinnen und Schüler verfügen über grundlegende Fähigkeiten im instrumentalen Musizieren; sie

  • spielen einfache Rhythmen (Pattern) und Tonfolgen auf einem Instrument
  • spielen einfache Instrumentalsätze in der Gruppe oder im Klassenverband (rhythmische Übungen sollen (bevorzugt) auf Latin-Percussion, melodische Übungen am Keyboard oder auf den Orff-Instrumenten erarbeitet werden)
  • kennen die Spielweise, die Klangcharaktere und die Notation ihrer beim Klassenmusizieren verwendeten Instrument. Die Notation des im Unterricht Verwendung findenden Instrumentariums wird auf den Violinschlüssel und seine Abkömmlinge reduziert.
  • kennen grundlegende musikalische Gestaltungselemente und Formprinzipie. Folgende Begrifflichkeiten sollen explizit eingeführt werden: Motiv, Phrase, Liedformen (ein-zwei- und dreiteilig), die Gliederungen in Groß- und Kleinformen(GROSS und kleinbuchstaben). Die Satz-Begriffe, Periode und Formen werden nicht eingeführt.
  • verfügen über erste Erfahrungen mit freien Formen von Klangerzeugung (praktischer Umgang mit einfacher grafischer Notation oder Erfinden einfacher Klangimprovisationen zu Bildern Texten).Die Gestaltung freier Formen und Klänge tritt hinter das Musizieren im Klassenverband und den Gesang zurück.

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über grundlegende Fähigkeiten im Umsetzen von Musik in Bewegung; sie

  • setzen ein Metrum in Bewegung um
  • führen einfache Bewegungsabläufe zu Musik koordiniert aus.Bodypercussion, Bewegung und Tanz sind wichtige Elemente der rhythmischen Erziehung.
  • können Musik in andere Ausdrucksbereiche umsetzen (Bildende Kunst, szenisches Spiel, Text) oder andere Ausdrucksbereiche mit Musik gestalten
Ein musikalisches Projekt

Ein Projekt (Mini-Musical, Theater, Klassenorchester, Tanz, Film, etc.) mit der Zielvorgabe einer Aufführung im Rahmen von Klassenfesten, Elternnachmittagen, etc. ist wichtiger Bestandteil der Arbeit in den Klassen 5 und 6.

Kompetenzbereich 2: Hören und Verstehen
Grundsätzliches

Die Schülerinnen und Schüler machen sich ihre im Kompetenzbereich 1 erworbenen Erfahrungen und Fertigkeiten bewusst und entwickeln ihre musikalische Vorstellungsfähigkeit weiter. Sie sind in der Lage, an Musikstücken elementare musikalische Verläufe bewusst wahrzunehmen und diese Wahrnehmungsfähigkeit auf unterschiedliche Weise zu äußern. Sie erwerben die Fähigkeit, ein überschaubares musikalisches Werk in seiner Wirkung und seinen wichtigsten musikalischen Gestaltungsmitteln zu beschreiben und seine mögliche Aussage nachzuvollziehen. Auf diese Weise wird den Schülerinnen und Schülern ein vertieftes Erleben von Musik ermöglicht. Hierzu dienen auch die zunehmende Beherrschung der Notenschrift und die Fähigkeit, mit einfachen Notentexten praktisch umgehen zu können.

Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit Notenschrift und Notentext; sie lesen, schreiben und musizieren

  • Ganze, Halbe, Viertel, Achtel und Sechzehntel Noten- und Pausenwerte (auch in punktierter Form) im 2/4-, 3/4-, 6/8- und 4/4-Takt
  • im Tonraum von g bis c3 im Violinschlüssel und seinen Variante. Ein systematisch aufgebautes tonales Training von Klasse 5-10 legt die Basis für diese Fertigkeiten.
  • kennen die grundlegenden Bezeichnungen und Symbole zu Dynamik, Tempo, Artikulation und wenden sie beim Musizieren und Hören an. Grundlegende musikalische Angaben sind:
    • Lautstärkeangaben von pp-ff
    • Artikulationszeichen
    • Rit. und accel., adagio, andante, allegro

Die Schülerinnen und Schüler können einfache Tonfolgen und Rhythmen aus der Vorstellung oder nach Gehör notieren.

Die Schülerinnen und Schüler verfügen über grundlegende Kenntnisse wichtiger musikalischer Gestaltungsmittel; sie

  • nutzen ihre Kenntnisse von Metrum (Pulsschlag), Takt (gerade und ungerade) und Rhythmus beim Musizieren und Beschreiben von Musikstücken. in systematisch aufgebautes Rhythmustraining von Klasse 5-10 legt die Basis für diese Fertigkeiten.
  • nutzen ihre Kenntnisse der Intervalle (reine Intervalle, große und kleine Sekunde, große und kleine Terz) für die Beschreibung von melodischen Verläufen, von Zusammenklängen und ihrer jeweiligen Wirkung an Musikstücken. Die Schülerinnen und Schüler können (in der Schülergruppe) Intervalle von beliebigen Tönen nach oben und unten singen, sukzessive und gleichzeitig hörend bestimmen, sowie aufschreiben und aus der Schrift bestimmen. Der Katalog wird um Tritonus, Quart und Oktave ergänzt.
  • nutzen ihre Kenntnisse verschiedener Ordnungen im Tonraum (Dur, Moll) für die Beschreibung ihrer jeweils spezifischen Wirkung an Musikstücken
  • lesen und schreiben die Hauptdreiklänge einer Tonart und nutzen ihre Kenntnisse beim Musizieren und zur Beschreibung einfacher harmonischer Verläufe.
  • können Dreiklänge in Dur und Moll im intervallischen Aufbau und Dreiklangsumkehrungen in Griffschreibweise erkennen, schreiben und spielen.
  • können Tonleitern (bis 2 Vorzeichen??) und deren Quintverwandtschaft erkennen und schreiben.

 

  • nutzen ihre Kenntnisse elementarer Formprinzipien (Wiederholung, Veränderung, Gegensatz, Motiv und seine Fortführung) und wichtiger Formmodelle (Liedformen) für die Beschreibung des Verlaufs von Musikstücken


Die Schülerinnen und Schüler verfügen über grundlegende Fähigkeiten im bewussten Hören, Beschreiben und Verstehen von Musik; sie können

  • einem Musikstück konzentriert zuhören
  • mit einfachen Worten die Wirkung musikalischer Ereignisse beschreiben
  • Musikstücke nach vorgegebenen Kriterien (musikalische Parameter, Instrumente, Besetzungen, Titel bzw. Überschriften) beschreiben
  • den Verlauf von Musikstücken beschreiben
  • die Aussage eines Musikstückes und mögliche Intentionen des Komponisten nachvollziehen
Kompetenzbereich 3: Musik reflektieren
Grundsätzliches

Die Schülerinnen und Schüler lernen unterschiedliche musikalische Erscheinungsformen kennen und erfahren über die Begegnung mit Komponisten und musikalischen Werken, dass Musik immer auch in einem geschichtlich und gesellschaftlich bedingten Kontext steht. Die Schülerinnen und Schüler bringen ihre eigenen Musikerfahrungen in den Unterricht ein und lernen Musik in verschiedenen Kontexten kennen; durch die Reflexion des eigenen Umgangs mit Musik entwickeln sie Toleranz für die Hörgewohnheiten anderer und sind schließlich in der Lage, mit dem vielfältigen musikalischen Angebot angemessen umzugehen.

Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler

  • können an verschiedenen historischen und zeitgenössischen Musikstücken biografische und entstehungsgeschichtliche Aspekte nennen
  • kennen Musik in unterschiedlichen Kontexten
  • lernen in jedem Schuljahr mindestens einen Komponisten und sein Leben und Schaffen genauer kennen

 


Bildungsstandards Musik Klasse 8

Kompetenzbereich 1: Musik gestalten
Grundsätzliches:

Im Mittelpunkt des Unterrichts steht neben dem praktischen Musizieren auch die reflektierende Erarbeitung der musikalischen Gestalten und der musikhistorischen Zusammenhänge.
Die Schülerinnen und Schüler festigen ihre Fähigkeiten Musik zu gestalten und erweitern ihr bisher erworbenes Repertoire. Sie finden eigene Perkussionsbegleitungen und musizieren regelmäßig im Klassenverband. Dadurch sind sie auch in der Lage, sich den Inhalten der beiden anderen Kompetenzbereiche praktisch zu nähern, ihre Fertigkeiten vermehrt eigenständig und kreativ anzuwenden und in die Arbeit an Projekten einzubringen. Das zunehmende Reflektieren des eigenen musikalischen Gestaltens ermöglicht den Schülerinnen und Schülern ein vertieftes emotionales Erleben von Musik.
Die Bläserklasse wird bei ausreichender Beteiligung der Schüler in Klasse 7 mit Spielstücken weitergeführt.
Das KGT arbeitet intensiv mit der Musikschule Südschwarzwald zusammen: Das gemeinsame Orchester, die gemeinsame Unterstufenband, die gemeinsame Bläserklasse und regelmäßige gemeinsame Konzerte bilden die Basis für die intensive musikalische Förderung möglichst breiter Schülerschichten. Gemeinsame Projekte mit den Vereinen am Ort und in der Region, v.a. den Chören, ermöglichen die Durchführung von anspruchsvollen und großen musikalischen Projekten.

Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler

  • haben ihre Fähigkeiten im vokalen oder instrumentalen Musizieren gefestigt; sie können im Rahmen einer Dezime ihre Stimme kontrollieren, Vokale ausgleichen, und sauber intonieren; Ihre Stimme wird von einem kontrollierten Atemfluss gesteuert. Einfache Zweistimmigkeit ist anzustreben.
  • sie setzen ihre Stimme auch während der Mutation angemessen ein; die stimmlichen Probleme der Jungen werden angemessen berücksichtigt.
  • verfügen über ein altersgemäß erweitertes Repertoire von Liedern aus unterschiedlichen Genres, Stile und Kulturen (vergleiche Liedverzeichnis);
  • finden und musizieren einfache Perkussions- Begleitungen zu Liedern; die Latin-Percussion-Erfahrungen aus Klasse 5/6 werden weitergeführt.
  • musizieren in der Gruppe oder im Klassenverband mehrstimmig;
  • verfügen über weitere Erfahrungen mit freien Formen von Klangerzeugung und können mit grafischer Notation praktisch umgehen; Erste Erfahrungen mit Neuer Musik werden dabei gewonnen. Die freie Klanggestaltung tritt hinter die Erarbeitung des tonalen Raums zurück.
  • verfügen über weitere Fähigkeiten im Umsetzen von Musik in Bewegung, entwickeln aus der Musik heraus einen Bewegungsablauf und führen diesen koordiniert aus; möglich sind Improvisationen zu geeigneten Werken, die selbständige Erarbeitung von Choreographien, die Einstudierung von Tänzen verschiedener Epochen und Stile, etc.
Ein musikalisches Projekt

Ein Projekt mit der Zielvorgabe einer Aufführung im Rahmen von Klassenfesten, Elternnachmittagen, etc. ist wichtiger Bestandteil der Arbeit in den Klassen 7 und 8. (z. B. das Drehen eines Kurzfilms/Werbespots, das Einstudieren eines Tanzes, die szenische Interpretation einer Opernszene, das Gestalten eins Hörspiels, etc.)

KOMPETENZBEREICH 2: MUSIK HÖREN UND VERSTEHEN
Grundsätzliches:

Anknüpfend an die Hörerfahrungen in den Klassen 5 und 6 lernen die Schülerinnen und Schüler, an Musikstücken komplexere musikalische Strukturen wahrzunehmen sowie ihren Ausdruck und ihre Wirkung differenzierter zu beschreiben.
Die Beschäftigung mit verschiedenen wichtigen musikalischen Gattungen und Stilen erweitert das musikalische Grundwissen, die Kenntnis ihrer spezifischen Merkmale fördert das hörende Erfassen auch komplexerer musikalischer Werke und unterstützt die Differenzierung der Fähigkeiten im musikalischen Gestalten. Die Beschäftigung mit Gattungen und Stilen bleibt exemplarisch, sie zeigt aber deutlich die Merkmale der verschiedenen Epochen und ermöglicht den Schülern eine erste Orientierung im musikhistorischen Rahmen.

Kompetenzen

Sie können

  • musikalische Verläufe zunehmend mit Fachbegriffen erläutern,
  • die Aussage eines Musikstückes verstehen und sich schließlich mit möglichen Intentionen der Komponistin oder des Komponisten auseinander setzen.

Die Schülerinnen und Schüler haben ihre Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit Notenschrift und Notentext erweitert; sie

  • lesen, schreiben und musizieren Sechzehntel Noten- und Pausenwerte;
    • Triolen und Synkopen;
    • im Tonraum von C bis c3 im Violin- und Bassschlüssel
  • kennen weitere Bezeichnungen und Symbole zu
    • Dynamik: Sf, cresc. , decresc., dim.,
    • Tempo: acc., rit., largo, presto, Metronomzahlen
    • Artikulation: Akzentarten
und wenden sie beim Musizieren und Hören an;
  • verfügen über weitere Kenntnisse wichtiger musikalischer Gestaltungsmittel: Melodieformen, Intervalle, Dreiklänge, Dynamik und Orchestrierung, Formprinzipien, Artikulation
  • nutzen ihre Kenntnisse weiterer Intervalle (alle Intervalle bis zur Oktave) für die Beschreibung von melodischen Verläufen, von Zusammenklängen und ihrer jeweiligen Wirkung an Musikstücken;
  • nutzen ihre Kenntnisse weiterer Ordnungen im Tonraum (Pentatonik, Bluestonleiter, Dur und Molltonleitern) für die Beschreibung ihrer jeweils spezifischen Wirkung an Musikstücken;
  • kennen eine harmonische Kurz- beziehungsweise Symbolschrift und wenden sie beim Musizieren an; Groß und Kleinbuchstaben für Dur- und Molldreiklänge sind ausreichend
  • festigen ihre Dreiklangskenntnisse mit praktischen Anwendungen: Erkennen von Dreiklängen in Partituren, schreiben von Dreiklängen auch in mehrstimmiger Form, Anfertigen von kleinen Arrangements zu Liedern)
  • lernen die Hauptfunktionen T, D und S und deren Bedeutung im tonalen Zusammenhang kennen. Einfache Harmonisationsübungen unterstützen das Verständnis.
  • nutzen ihre Kenntnisse elementarer Formprinzipien und weiterer Formmodelle (Rondo, Variation) für die Beschreibung des Verlaufs von Musikstücken;
  • lernen die Instrumente des romantischen Orchesters und die wichtigsten Instrumentengruppen kennen und können Musik in Partituren verfolgen.
    • haben ihre bisherigen Fähigkeiten im bewussten Hören, Beschreiben und Verstehen von Musik erweitert; sie können
    • komplexere Rhythmen und Tonfolgen notieren; einem längeren Musikstück konzentriert zuhören;
    • Ausdruck und Wirkung unterschiedlicher Hörbeispiele und ihrer wichtigsten Gestaltungselemente beschreiben; (vgl. Tabelle im Anhang)
    • Musikstücke nach vorgegebenen Kriterien (musikalische Parameter, Instrumente, Besetzungen, Programme, Stile, Gattungen) beschreiben;
    • den Verlauf von Musikstücken beschreiben und gliedern (unter zunehmender Verwendung von Fachbegriffen);
    • die Aussage eines Musikstückes verstehen und sich mit möglichen Intentionen der Komponistin oder des Komponisten auseinander setzen.
KOMPETENZBEREICH 3: MUSIK REFLEKTIEREN
Grundsätzliches:

Die Auseinandersetzung mit Musik der Vergangenheit und der Gegenwart — auch unter fächerverbindenden Aspekten — und die Reflexion ihrer Wirkungen in unterschiedlichen Kontexten erweitern den musikalischen Horizont der Schülerinnen und Schüler. Sie erhalten Einblicke in wichtige musikalische Gattungen und Stile und lernen den unterschiedlichen Gebrauch und verschiedene Funktionen von Musik kennen. Durch die Reflexion des eigenen Gebrauchs von Musik und durch die Auseinandersetzung mit Musik in verschiedenen Kontexten sind die Schülerinnen und Schüler in der Lage, zunehmend bewusst und selbstständig mit (auch medial vermittelter) Musik umzugehen und dabei Verständnis für die Hörgewohnheiten anderer zu entwickeln.

Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler

  • verfügen über grundlegende Kenntnisse wichtiger musikalischer Gattungen und Stile (Lied, Oper, Jazz, Rock- und Popmusik)
  • können an Musikstücken biografische, entstehungsgeschichtliche und gattungsspezifische Aspekte erläutern (vergleiche Werkverzeichnis);
  • kennen den unterschiedlichen Gebrauch von Musik und können Merkmale beschreiben, die Musik für einen bestimmten Zweck verwendbar machen;
  • können sich mit Musik in unterschiedlichen Kontexten auseinander setzen.

Die folgende Tabelle soll verdeutlichen, welche Aspekte der oben erwähnten Inhalte anhand welcher Werkbeispiele erläutert werden sollen. Die Tabelle ist nicht vollständig, sondern muss je nach Werkbeispiel mit den Anforderungen der Kompetenzbereiche 1-3 abgeglichen werden.

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Epoche

Werkbeispiel

Melodik

Harmonik

Instrumentation

Form und Satztechnik

Praxis

7

Barock

Brandenburgische

Konzerte

Bogenform

Dreiklänge

Erkennen

Terrassendynamik

 

Rondo Fortspinnung

Motiv

Hören und Tanzen

8

Klassik

Klaviervariation

Versch. Formen

Hauptdreiklänge

T, S, D

Klaviermusik

Variation

Phrase, Satz

Varianten erfinden

8

Klassik oder Romantik

Oper

Textgebundenheit

Textgebundenheit

Textgebundenheit

 

 

Szenische Interpretation

8

 

Romantik

Symph. Dichtung

Extreme Formen

Tonarten mit versch. Vorzeichen

Typ. Orchesterbehandlung:

Melodieführende Instr.

Begleitstrukturen

Rhythm. Strukturen

Entwicklung

Kontrast

Hören

Hörgeschichten schreiben

7

 

Lied

Textgebundenheit

Textgebundenheit

Textgebundenheit

Spielfiguren

Liedformen

Singen

8

Spätes 19. Jhdt

Bolero

 

Unvollständigkeit der Dreiklänge erkennen

Instr. Erkennen

Mischklang

 

Hören

7

20. Jhdt

Webern Orchesterstücke

Einzeltöne

serielle Ordnungen

Instr. Erkennen!

Graphische Notation

Improvisation

7

Jazz

Vorläufer. Spiritual, Gospel

Ragtime

Blues

Riff

Pattern

Pentatonik

Blue Notes

Singen

Musizierpraxis

 

Singen

Spielen

8

Pop

Bis 1960:

Rock´n Roll

Beat

Riff

Pattern

Pentatonik

Blue Notes

Beats

Musizierpraxis

Song

Lie

Schlagzeug, Klassenband

 

Anhand der Lebensgeschichte der entsprechenden Komponisten kann auf die Zeitgeschichte und das politische Umfeld der Epochen eingegangen werden. Bezüge zu Architektur, Kunst und regionalen Gegebenheiten, Konzerten, etc. sollen zur Verdeutlichung genutzt werden.


Der Bildungsplan für die Klasse 9 und 10

 

KOMPETENZBEREICH 1: MUSIK GESTALTEN
Grundsätzliches:

Durch den praktischen Umgang mit Musik werden den Schülerinnen und Schülern einerseits weitere musikalische Erfahrungen ermöglicht, andererseits nähern sie sich den Inhalten der Arbeitsbereiche 2 und 3, wo immer es angemessen  und möglich  erscheint.
Bei der Fortsetzung des projektbezogenen Arbeitens können die Schülerinnen und Schüler die  fachspezifischen, fächerverbindenden, praktischen und kognitiven Facetten ihres individuellen Erfahrungsschatzes kreativ nutzen.
Das KGT arbeitet intensiv mit der Musikschule Südschwarzwald zusammen: Das gemeinsame Orchester, die gemeinsame Unterstufenband, die gemeinsame Bläserklasse und regelmäßige gemeinsame Konzerte bilden die Basis für die intensive musikalische Förderung möglichst breiter Schülerschichten. Gemeinsame Projekte mit den Vereinen am Ort und in der Region, v.a. den Chören, ermöglichen die Durchführung von anspruchsvollen und großen musikalischen Projekten.

Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler

  • haben ihre bisher erworbenen Fähigkeiten im vokalen und instrumentalen Musizieren erweitert und vertieft; Singen, Musizieren und Bewegung gehören weiterhin zur normalen Gestaltung des Musikunterrichts.
  • haben ihre Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit Notenschrift und Notentext  gefestigt;

o    Grundkenntnisse aus der Unter- und Mittelstufe werden wiederholt (verbindlich: Intervalle, Dreiklänge und rhythmische Grundstrukturen, angestrebt werden auch Kenntnisse im harmonischen Bereich (Kadenzen, Septakkorde)
o    Rhythmische Arbeit (Rhythmusdiktate) und tonale Arbeit (Melodiediktate) verzahnt dieses Wissen und bereitet auf die Anforderungen des Neigungsfaches vor.

  • haben aus dem folgenden Wahlbereich ein oder mehrere Projekt(e) erarbeitet:

o    Produktion eines Videoclips,
o    Erarbeiten einer Präsentation von Musik z.B. durch Verknüpfung verschiedener Elemente (wie Bild, Text, Ton, Bewegung, Szene) zu einer „Collage“,
o    Umsetzen eines eigenen oder vorgegebenen Textes in Musik,
o    ein anderes kreatives Projekt
o    Spiel von Kammermusik und /oder Klassenorchester im Zusammenhang mit musikgeschichtlicher Arbeit
o    Musik und Bewegung (Bewegung  und Analysen, Tanztheater, gestaltende Interpretation)
o    Improvisationen mit und ohne Instrumente
o    Kompositionsübungen

KOMPETENZBEREICH 2: MUSIK HÖREN UND VERSTEHEN
Grundsätzliches:

Die Beschäftigung mit unterschiedlichen Epochen und Stilen gibt den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich auch mit umfangreicheren musikalischen Werken auseinanderzusetzen und diese in einen größeren Zusammenhang einzuordnen. Sie erhalten einen ersten Überblick über die wichtigsten Stilmerkmale einiger historisch bedeutsamen Epochen der Musikgeschichte und lernen verschiedene musikalische Erscheinungsformen der Gegenwart kennen. Die Fähigkeit des hörenden Erfassens und Beschreibens musikalischer Strukturen erweitert sich dabei.
Die Schülerinnen und Schüler werden sich - auch durch die Beschäftigung mit der Musik eines nicht europäisch geprägten Kulturbereichs - der Vielfalt musikalischer Phänomene bewusst.

Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler  haben ihre bisherigen Fähigkeiten im bewussten Hören erweitert und vertieft und können

  • einem längeren Musikstück konzentriert zuhören, den Verlauf von Musikstücken erfassen und nach vorgegebenen Kriterien, auch mit Fachbegriffen, beschreiben;
  • können die wichtigsten für die abendländische Musik historisch bedeutsamen Epochen zeitlich einordnen und deren musikalische Stilmerkmale hörend erkennen;
  • Folgende Epochen werden in ihren musikgeschichtlichen Charakteristika besprochen und exemplarisch erläutert: Mittelalter, Renaissance, Barock, Klassik, Romantik, Jahrhundertwende zum 20. Jhdt, neue Musik des 20. Jhdts, aktuelle Musik
  • Folgende Gattungen sollen exemplarisch im Rahmen der historischen Orientierungen besprochen werden: Choral, Madrigal, Konzert, Fuge, Sonate/Symphonie, Oper/Lied, ein großes Orchesterwerk (z.B: „Sacre“), Minimal/Techno
  • Alle Schüler haben grundlegende Kenntnisse der Fuge, der Sonatenhauptsatzform und der Wort-Ton-Beziehung im klassisch-romantischen Bereich
  • haben sich mit unterschiedlichen musikalischen Erscheinungsformen aus dem 20. und 21. Jahrhundert auseinandergesetzt;  dazu gehört auch die populäre Musik und der Jazz
  • haben einen nicht europäisch geprägten musikkulturellen Bereich kennen gelernt.
  • Die Schüler besuchen verpflichtend einen im Unterricht inhaltlich vorbereiteten  Konzertabend im KGT (im Kooperation mit dem SWR-Orchester), sie werden zu einem Opern- oder Konzertbesuch eingeladen und angehalten

 

KOMPETENZBEREICH 3: MUSIK REFLEKTIEREN
Grundsätzliches:

Ausgehend von ihren eigenen Erfahrungen reflektieren die Schülerinnen und Schüler die Bedeutung von Musik für den Menschen in verschiedenen gesellschaftlichen, individuellen und subjektiv bedeutsamen Kontexten.
Sie äußern sich in angemessener Terminologie über persönliche Vorlieben und Abneigungen gegenüber bestimmten Musikwerken und –richtungen und sind dadurch in der Lage, Kriterien zur Bewertung von Musik selbstständig anzuwenden.

Kompetenzen

Die Schülerinnen und Schüler

  • haben sich mit der Bedeutung von Musik für ihr eigenes Leben auseinandergesetzt;
  • können die Hörgewohnheiten anderer akzeptieren;
  • haben sich mit der Stellung und Bedeutung von Komponisten in ihrer Zeit beschäftigt
  • haben sich mit der Bedeutung von Musik im Film und anderen Medien auseinandergesetzt

Die GFS in Musik

GFS können auf zwei Arten erbracht werden:

Instrumentalvorspiel

Das Vorspiel dauert altersabhängig ca. 5 — 10 Minuten. Es soll vor der Klasse stattfinden. Die Dauer und die Schwierigkeit der Stücke werden mit dem Fachlehrer abgesprochen. Die Noten des vorzutragenden Stückes sind dem Fachlehrer eine Woche vorher in kopierter Form vorzulegen. Das Vorspiel wird vom Fachlehrer bewertet.
Ein Interpretationsgespräch vertieft den Vortrag am Instrument und wird zur Bewertung mit herangezogen. Inhalt des Interpretationsgesprächs sind altersangemessene Fragen zu Komponist, Komposition (Form, Ausdruck, Notentext) und Interpretation.

Schriftliche Hausarbeit mit Präsentation

es gelten folgende Regelungen:

  • Der Leistungsnachweis für die zusätzliche Lernleistung umfasst eine schriftliche Hausarbeit und eine Präsentation zu einem gewählten und mit dem Fachlehrer abgesprochenen Thema.
  • Das Thema ergibt sich aus den Themen des Schuljahres.
  • Der Fachlehrer kann Kernmaterial als Grundlage der Arbeit vorlegen. Alle verwendeten Quellen müssen in der Literaturliste angegeben werden.
  • Der Umfang der Arbeit und die Dauer der Präsentation richten sich nach den Anforderungen des Themas.

In den Einzelnen Klassenstufen gilt:

Klasse

Umfang der Arbeit

Dauer der Präsentation

7-8

ca. 2-3 Seiten

5-10 Minuten

9-10

ca. 3-5 Seiten

ca. 10 Minuten

11-13

mind. 5 Seiten

mind. 10 Minuten

  • Die Arbeit ist in gedruckter Form mit den üblichen Formatierungen vorzulegen.
  • Für die Präsentation sind ein Handout und/oder geeignete Präsentationsmaterialien erforderlich.
  • Es müssen auch Quellen aus Büchern benutzt werden (Bibliothek!)
  • Jede Form von Textkopie (außer bei notwendigen Zitaten) ist untersagt.
  • In der Oberstufe gelten die Zitier- und Quellenrichtlinien der Schule.
  • In das Referat muss ein geeignetes Musik-(Noten!)- Beispiel integriert werden. Die Besprechung des Notentextes ist ein wichtiger Bestandteil des Referats.


Hausarbeit und Präsentation werden in der Notengebung gleich gewichtet.


Das Neigungsfach Musik

Das Neigungsfach Musik am KGT hat eine lange Tradition. Es kam bisher immer zustande, es gab immer hervorragende Ergebnisse im Abitur.

Das Neigungsfach Musik ist sicherlich erste Wahl für alle, die sich intensiv mit Musik aller Epochen beschäftigen wollen, und die möglichst noch selbst ein Instrument spielen oder singen.

Hier ganz kurz die Inhalte des NF:

Musiktheorie

Grundlagen der Musiklehre, Formenlehre, Kontrapunkt, vierstimmiger Tonsatz, Gehörbildung, leichte Kompositionsübungen

Sternchenthemen für s Abitur:

Johann-Sebastian Bach: Johannes-Passion
Johannes Brahms: Klavierquintett op. 34 in f-Moll

Béla Bartòk: Konzert für Orchester

Daneben gibt es noch einen Lehrplan (für den man wenig Zeit hat)

  • Geistliche Musik (durch die komplette Musikgeschichte)
  • barocke Instrumentalmusik (Fuge, Konzert, Suite)
  • Musik der Klassik (Streichquartett, Sinfonie, Solokonzert, Variation)
  • Lied
  • 19. Jahrhundert (Sinfonie, Programmmusik, Konzert, Zyklen)
  • Oper (Monteverdi, Gluck, Mozart, Wagner, heute
  • Jazz und Pop
  • Neue Musik

Anforderungen im schriftlichen Abitur:

  • Musik hörend verstehen
  • Musik analytisch verstehen
  • Musik in Sprache fassen

Die Abiturklausur ist eine echte Quittung für die Arbeit der 2 Jahre im Neigungsfach, Musik ist kein Lernfach. Einzig Hausaufgaben machen ist empfehlenswert....

Anforderungen im fachpraktischen Abitur:

Theorieklausur (5 P) und Instrumentalvorspiel mit Interpretationsgespräch (10 P) (keine Angst!)

beide Prüfungen zählen gleich viel

Fazit:

Das Fach Musik verlangt einen vielseitigen Schüler: Spielen und musizieren, analysieren, schreiben, kreativ sein.
Aber es schult auch vielseitig und bringt was für´s Leben. Das NF Musik ist kein leichtes, aber ein erfolgversprechendes Fach für alle, die Musik lieben.

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