Aktuelles
Zwischen Denkmal, Gedenkstätte und Spieleabenden erkundeten wir, die 10c und 10d, die Hauptstadt Berlin.
Unsere Woche startete am 23.02.2026 früh morgens am Bahnhof in Tiengen. Nachdem wir acht Stunden im Zug saßen, begannen wir in Berlin direkt mit einem verregneten Spaziergang zum Brandenburger Tor. Am Dienstag sahen wir uns als erstes die Gedenkstätte Bernauerstrasse an. Direkt danach ging es zur Berliner Unterwelt, genauer: Eine Führung durch den Fichtebunker. Gegen späten Nachmittag machten wir uns auf den Weg zur Topographie des Terrors, eine Ausstellung über die NS-Zeit, die wir uns mithilfe eines Audioguides anschauen konnten.
Den Mittwoch konnten wir mit Freizeit beginnen: East Side Gallery, Fernsehturm und vieles mehr haben wir in vierer-Gruppen besichtigt. Als große Gruppe trafen wir uns am Denkmal für die ermordeten Juden Europas wieder. Die Architektur regte stark zum Nachdenken und Fühlen ein. Nachdem wir die „Flugzeugkontrolle“ im Reichstag passiert hatten, hatten wir die Möglichkeit an einer Plenarsitzung teilzunehmen und im späteren Gespräch mit Rita Schwarzelühr-Sutter Fragen zu stellen. Offen und ehrlich beantwortete sie diese rund um den Bundestag und zu ihrer persönlichen Karriere. Nach einer kurzen Pause war „Achtsam Morden“ das Motto des Abends. Im Theaterstück von Karsten Dusse ging es um einen gestressten Anwalt, welcher Prinzipien lernt, um Stress in den Griff zu bekommen. Eine Krimi-Komödie, die uns Schülerinnen und Schüler, sowie die Lehrer auf eine unterhaltsame Reise durch die Achtsamkeit mitnahm.
Und schon brach unser letzter richtiger Tag an: Es ging zur Gedenkstätte Hohenschönhausen. Aufgeteilt in zwei Gruppen, bekamen wir hier eine Führung mit einem Zeitzeugen. Dieser führte uns durch die einzelnen Räume der Gedenkstätte. Mit seinen sarkastischen Sprüchen gab er uns einen Einblick in die Zeit seines Lebens. Nach Döner, Currywurst oder doch einer Pizza ging es zum Deutschen Dom, hier hieß es dann noch einmal Bundestag - Vier Schüler konnten hier einmal Politiker spielen, indem wir eine Plenarsitzung als Rollenspiel durchführten.
Unseren letzten Abend läuteten wir mit einem gemeinsamen Abendessen beim Vietnamesen ein. Ein Geschmackserlebnis für den ein oder anderen, sowie lustige Gespräche. Lustig ging der Abend auch weiter, ein letztes mal saßen wir im Aufenthaltsraum zusammen, spielten und lachten. Die einen gingen früher ins Bett, die anderen schoben den Schlaf auf die Zugfahrt auf.
Es war eine besondere, ermutigende, reizvolle, legendäre, intensive und nützliche Woche.
Ein kleiner Tipp von uns: packt UNO ein, dann spielen selbst die Lehrer zwei Stunden lang mit euch.
Text: Maja Fricker
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