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„Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist wie sie ist …“ (Die Ärzte, 2003)
„Hast du dich heute schon geärgert,
War es heute wieder schlimm?
Hast du dich wieder gefragt,
warum kein Mensch was unternimmt?“
Da irrt sich die selbsternannte beste Band der Welt aber gewaltig - zumindest, wenn wir unseren Blick ans KGT im Spätsommer 2026 wenden. Denn spätestens seit vergangenem Donnerstag müsste der Liedtext von „Deine Schuld“ aus dem 2003er Album „Geräusch“ abgeändert werden. In freier Adaption in etwa so:
Strophe 1:
Wir konnten nicht akzeptieren,
was uns überhaupt nicht passt.
Uns ist die Welt um uns herum,
eben keinesfalls verhasst.
Refrain:
Es ist nicht nicht unsere Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist,
doch es wär‘ unsre Schuld, wenn sie sie bleibt.
Es ist nicht unsere Schuld, dass der Mensch ist, wie er ist,
doch es wär‘ unsre Schuld, wenn er so bleibt.
Wenn er so bleibt.
Strophe 2:
Wir glauben keinem, der uns sagt, dass wir nichts verändern könn‘.
Die die es behaupten, haben nur vor Veränderung Angst.
Es sind die selben, die erklären, es sei gut so, wie es ist,
und wenn du etwas ändern willst, dann bist du Umweltaktivist.
Refrain:
Es ist nicht nicht unsere Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist,
doch es wär‘ unsre Schuld, wenn sie sie bleibt.
Es ist nicht unsere Schuld, dass der Mensch ist, wie er ist,
doch es wär‘ unsre Schuld, wenn er so bleibt.
Wenn er so bleibt.
Strophe 3:
Wir räumen auf, wir machen sauber, wir sammeln alles ein:
Fast 30 Kilo Müll, ging in die Säcke rein.
Wir können was bewegen, setzen uns für saubre Straßen und Grünflächen ein -
und hoffen doch zugleich, bald nicht mehr gebraucht zu sein …
Denn die Umwelt-AG war mit 4 erwachsenen Begleitpersonen mal wieder unterwegs, um die schulnahe Umgebung von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien. In knapp zwei Stunden kamen ca. 28kg Müll zusammen, der fußläufig im Umkreis um den Schul-Campus verteilt war. Neben Kuriositäten (eine Unterhose, eine Bratpfanne, ein Stabmixer) fanden wir vor allem Zigarettenverpackungen und -reste, viele Plastikverpackungen und Glasflaschen.
Die Teilnahme am World Cleanup Day hat uns erneut gezeigt, wie wichtig es ist, Verantwortung für die direkte Umgebung zu übernehmen. Hoffentlich kann aus einer kleinen Initiative heraus ein dauerhaftes Bewusstsein wachsen, das weit über einen einzelnen Tag hinausreicht.
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