Aktuelles
Am Freitag, den 23. Januar 2026, besuchte der Jugendoffizier Marco Federer unsere Schule, um mit den Schülerinnen und Schülern der Kursstufe 1 über aktuelle sicherheitspolitische Themen zu sprechen. Als Referent für Sicherheitspolitik bei der Bundeswehr, bei der er seit 2014 tätig ist, gab er einen Einblick in internationale Konflikte sowie deren Bedeutung für Deutschland und Europa. Zu Beginn des Vortrags erklärte Marco Federer, dass Frieden und Krieg nicht immer klar voneinander zu trennen seien. Oft gebe es eine Grauzone dazwischen, in der Staaten versuchen, Einfluss zu nehmen, ohne offen Krieg zu führen. Dieses Vorgehen werde als hybride Kriegsführung bezeichnet. Am Beispiel Russlands zeigte er, welche Mittel dabei eingesetzt werden können, etwa Desinformation, Cyberangriffe, wirtschaftlicher Druck oder gezielte Destabilisierungsmaßnahmen. Im Anschluss begann eine Fragerunde, in der die Schülerinnen und Schüler ihre Fragen stellen durften. Dabei wurden unter anderem die Rolle der USA, die strategische Bedeutung Grönlands sowie die Abhängigkeit Europas von internationalen Bündnissen thematisiert. Auch die aktuelle Situation der Bundeswehr und die Frage, wie gut Deutschland auf mögliche sicherheitspolitische Herausforderungen vorbereitet ist, wurden diskutiert. Darüber hinaus sprach Marco Federer auch über persönliche und ethische Aspekte des Soldatenberufs. Themen wie Verantwortung, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie die Trennung von Privatleben und Dienst wurden dabei offen angesprochen. Insgesamt bot die Veranstaltung einen informativen Einblick in aktuelle politische und sicherheitspolitische Themen.
Foto: HI, Text: Pauline Steiner
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