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Mehr als 200 SchülerInnen des Klettgau-Gymnasium Tiengen tauschten sich mit 20 Berufspraktikern aus und nehmen einiges für ihre Studien- und Berufswahl mit.
Ob Gynäkologin, Pilot oder Unternehmensberater - nahezu alle Bereiche der Arbeitswelt waren am 13. März am KGT beim Berufspraktiker-Nachmittag vertreten. Nach einer kurzen Ansprache von Schulleiterin Regina Goeres und Organisatorin Anna Hirt, folgte eine Vorstellungsrunde mit insgesamt 20 ReferentInnen, die sich für diese Veranstaltung den Nachmittag extra frei genommen haben, um uns ihre Berufe präsentieren zu können. Das sei keine Selbstverständlichkeit, wie Regina Goeres betonte. In der Vorstellungsrunde stellten die ReferentInnen sich und ihre Berufe vor. Mit Slogans wie „wenn ihr das Büro mit der schönsten Aussicht haben wollt, schaut gerne vorbei“ oder „wenn ihr den ganzen Tag Recht haben wollt und euch für Rechthaberei interessiert, kommt zu mir“, versuchten sie das Interesse der SchülerInnen für ihren Beruf zu wecken. Anschließend hatten die mehr als 200 SchülerInnen der neunten und zehnten Klasse, in vier Runden, die jeweils ungefähr eine halbe Stunde dauerten, die Gelegenheit mehr über Berufe zu erfahren. Für die ersten drei Runden musste man sich schon im Vorhinein in Listen für einen Beruf eintragen, bei der vierten konnte man frei entscheiden, auf welchen Beruf man gerade Lust und Laune hatte. Jede/r ReferentIn hatte sich etwas ganz eigenes ausgedacht, wie er seinen Beruf am besten darstellen konnte. Sei es mit einer PowerPoint Präsentation, einer kurzen Einführung und anschließendem Gespräch oder einem Schaubild auf dem Boden, alles stellte den jeweiligen Beruf ziemlich gut dar. Das Zitat einer Sozialpädagogin regte zum Nachdenken an: „Ich stand vor zwei Wegen, ich nahm den, der am wenigsten betreten war.“ Die beste Möglichkeit einen Beruf zu finden, der einem liege und einen interessiere, bestehe im Ausprobieren. Man solle seine Jugend und Ungebundenheit dazu nutzen, Erfahrungen zu sammeln und auch die unkonventionellen Wege gehen. Die Gynäkologin antwortete auf die Frage, ob das Medizinstudium überhaupt zu schaffen sei, das Interesse sei das Wichtigste, wenn das vorhanden wäre, dann sei das Medizinstudium kein Problem und würde sogar Spaß machen. Auch der Richter motivierte zum Jurastudium, es gebe keinen NC und man solle sein Glück einfach versuchen. Abschließend ließ sich aus den Gesprächen mit einigen SchülerInnen eine positive Bilanz ziehen. Viele konnten neue Einsichten gewinnen. Beispielsweise sagte eine Schülerin, sie habe durch den Besuch bei dem Archivar, der seinen Beruf vorstellte, eine ganz andere Perspektive auf das Studium einer Geisteswissenschaft vermittelt bekommen. Die Schüler konnten an diesem Nachmittag viel über sich lernen. „Für diese Möglichkeit sind wir sehr dankbar“, äußerte sich ein Schüler.
Text: Johanna Aust
Fotos: Anna Hirt
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