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Theateraufführung des Unterstufentheaters zu: Die wilden Hühner geben Fuchsalarm

Am Donnerstag, dem 25.06. und am Freitag, dem 26.06.26, führte das Unterstufentheater jeweils von 17.30 bis 19.30 das Theater zu „die wilden Hühner geben Fuchsalarm“ auf. Die Theatergruppe, bestehend aus 30 Schülern und Schülerinnen der 5., sowie der 6. und 7. Klasse, wurde über das vergangene Schuljahr durch Herr Schmitt begleitet. Dieser übernahm die Leitung der Theatergruppe und stellte diese zu Beginn des Jahres vor die Entscheidung, entweder Momo oder die wilden Hühner zu spielen. Die Entscheidung der Gruppe fiel auf das dritte Buch und gleichzeitig den ersten Film der wilden Hühner, geschrieben von Cornelia Funke. Das Theaterstück, sowie das Buch und der Film handeln von erster Verliebtheit, Freundschaft und dem Erwachsenwerden.

Ein Interview mit zwei Schülerinnen aus der 8. Klasse, die selber unbedingt das Theater anschauen wollten, offenbarte uns, dass die meisten der heutigen „Die Wilde Hühner“- Fans die Bücher nie gelesen haben. Sie kennen nur die Verfilmungen, die sich in der Handlung zwar an den Büchern orientieren, diese aber zusammenfassend kürzen und an vielen Stellen verändern. Die Bücherreihe besteht aus fünf Bänden und erzählen die Geschichte von fünf Mädchen, Sprotte (der Anführerin), Frieda (der Stimme der Vernunft), Melanie (der Hübschen), Trude (der Schüchternen) und Wilma (der Männerhasserin), die eine Bande namens „Die Wilden Hühner“ mit einem Wohnwagen als Hauptquartier gründen. Sie sind alle sehr unterschiedlich und werden im Verlauf der Geschichten, Konflikten und Abenteuern gemeinsam erwachsen. Diesen Wohnwagen, von den Kunstklassen der Unterstufe mit Frau Herrmann gemalt, sowie die Hauptcharaktere konnte man in der Aufführung der Theater-AG wiederfinden. Weitere sehr wichtige Charaktere der Buchreihe stellen die Pygmäen dar, sie sind eine Jungsbande, die zunächst die Rivalen der Wilden Hühner sind.

Gleich zu Beginn der Proben stand die Gruppe vor einer nicht ganz unwichtigen Frage. Wie machen wir das mit den zu spielenden Jungs?  Dadurch, dass es nur 3 Jungen in der Theatergruppe gab, stellte sich die Frage, ob man das Stück anpasst und Jungen zu Mädchen werden lässt, oder ob einige Mädchen in die Rolle eines Jungen schlüpfen sollten, was dann schlussendlich so umgesetzt wurde.
In einem Interview mit Herrn Schmitt erfuhren wir, dass es für die Schüler zu Beginn schwer war sich mit dem jeweiligen anderen Geschlecht auseinanderzusetzen. Jedoch wurde dies mit der Zeit weniger und es bauten sich einige Freundschaften, so wie auch in dem Stück gezeigt, auf. Weiter erzählte er, dass zu Beginn der Proben die Idee eine Brecht‘schen Theaters aufkam, damit das Publikum auch mit in dem Stück drin ist und nicht nur zuschaut, sondern nachdenkt und Emotionen nachempfindet. Laut Herrn Schmitt war es für die Kinder auch schwer, laut und deutlich zu sprechen, damit man sie auch in den hinteren Reihen versteht, sowie sich nicht allzu sehr auf Texthilfen zu verlassen. Jedoch darf man dies auf keinen Fall als schlecht empfinden. Die Kinder im Unterstufentheater bereiten sich auf das Mittelstufentheater vor und dürfen sehr viele hilfreiche Skills lernen. Aus der Zuschauerperspektive wirkten diese kleinen Unsicherheiten jedoch sehr authentisch und machten das Stück sehr viel nahbarer und sympathischer. Das Stück wurde von Soundeffekten aus einer Sound box und der Technik AG begleitet.
Auch mit der sehr theaterbegeisterten und engagierten Frau Tränkle haben wir ein Interview geführt. Diese sieht das Schultheater als eine Möglichkeit, Schüler aus einer ganz anderen Perspektive kennenzulernen und sie anders, als in der Schule zu erleben. Das Schönste daran findet sie, dass die Erinnerung an die Vorstellungen noch ewig im Kopf bleiben.
Abschließend kann man sagen, dass das Theaterstück gut gelungen ist und die Schüler und Schülerinnen daran sehr viel Spaß hatten, und unvergessliche Erfahrungen machten.

 

Fotos: Florentin Rupp;

Text: Clara Haberstoh, Toni Schneider; Informationen: Siri Bartkoviak, Niko Rehm, Florentin Rupp, Clara Haberstoh, Julian Fechtig, Jakob Steger, Toni Schneider

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