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Verabschiedungen am KGT

"Urgesteine" gehen!

Verabschiedung von Franz Miltenberger und Thomas Timmermann!

Zwei langjährige Kollegen des KGT wurden am Mittwoch, dem 28. Juli am KGT in den Ruhestand und Vorruhestand verabschiedet. Nachdem alle Schülerinnen und Schüler in die wohlverdienten Sommerferien entlassen worden waren, wurden im Rahmen einer kleinen Dienstbesprechung – statt des traditionellen Abschlusshocks – Oberstudienrat Franz Miltenberger und Oberstudienrat Thomas Timmermann, mit Worten, Liedern und Präsenten geehrt und verabschiedet.

Herr Miltenberger kam bereits in den Jahren 1984 mit der Fächerkombination Mathematik und Physik aus Bad Säckingen ans KGT und war seit 1987 für die Betreuung der Physiksammlung im Haus verantwortlich. Er erweiterte seinen Aufgabenbereich in den 90er Jahren durch die Oberstufenberatung und begleitete somit Jahrzehnte an Schülerinnen und Schülern bis ins Abitur als die „Konstante MI“. Außerdem war er mitbeteiligt an der Gründung des Hochrheinseminars, welches im Landkreis eine feste Größe für interessierte und begabte Schülerinnen und Schüler im naturwissenschaftlichen Bereich geworden ist. Doch sein Herz schlägt neben seinen Fachgebieten auch für die Astronomie, und seit Mitte der 80er Jahre auch für den Bereich Informatik. Darüber hinaus bereicherte er viele Jahre mit außerunterrichtlichem Engagement sportliche Aktivitäten für die Schülerschaft und den Hockeysport für das Kollegium. Der örtliche Personalrat ließ es sich schließlich nicht nehmen, einen Beatles-Song als Hommage auf Herrn Miltenberger zu singen, um nicht nur seinen zukünftigen Garten, sondern auch das bestbestellte Feld, das er am KGT hinterlässt, zu würdigen. Das KGT dankte ihm mit einem langanhaltenden Applaus für seine langjährige, gewissenhafte und zuverlässige Arbeit, sowie seine ruhige und feine Art.

Herr Timmermann kennt das KGT noch länger – nämlich bereits aus der Sicht als Schüler. Er gehörte mit der Einschulung als Sextaner 1971 zu einer der ersten Jahrgänge, die das Gymnasium besuchten und hatte als erster Jahrgang der reformierten Oberstufe die Schule 1980 erfolgreich als Abiturient beendet und seinen Weg mit Erfahrungen an anderen Schulen gefunden. 2004 zog es ihn zurück an seine Schule der Jugendzeit. Es hat sich inzwischen viel verändert, doch er blieb für viele Lateinschülerinnen und - schüler bis heute seinen humanistischen Idealen mit dem Fach Latein treu und faszinierte immer wieder durch sein fundiertes und umfassendes Wissen. Das Kollegium hat ihn als leidenschaftlichen Altphilologen kennen und schätzen gelernt. Er bedankte sich mit einer kurzen Rede, in welcher das Höhlengleichnis von Platon und auch Zitate von Seneca nicht fehlen durften. Mit viel Applaus und Dank wurde er dann in den Vorruhestand verabschiedet, in welchem er sein Apfelbäumchen pflegen kann, das ihm die Lateinfachschaft als Symbol zum Abschied überreicht hatte.

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